münchner menschenkette
bürgerinnen und bürger setzen ein zeichen gegen den ausstieg aus dem atomausstieg

ausgerüstet mit großen akw attrappen, luftballonen und informationsmaterial trafen sich am 10. april etwa 700 menschen am marienplatz in münchen. als so genannte „kettenreaktion“ gegen die atomkraft bildeten sie mehrere menschenketten und erstreckten sich so insgesamt über mehr als einen kilometer. organisationen genauso wie bürgerinnen und bürger setzten dadurch ein deutliches signal. die koordinatorin ulla klotz ist selbst überwältigt von der regen teilnahme. „innerhalb kürzester zeit fand die aktion diesen riesigen zuspruch. ein paar tage mehr und wir hätten münchen umrunden können,“ meinte sie schmunzelnd. neben münchen fanden in über 50 großen und kleinen städten in deutschland weitere menschenketten statt.
gleichzeitig haben die teilnehmer auf die 120 km lange menschenkette am 24. april hingewiesen. an diesem tag verbinden viele tausende menschen die atomkraftwerke brunsbüttel und krümmel. viele bayern werden auch die riesige menschenkette unterstützen. ein ganzer sonderzug rollt mit bis zu 800 mitfahrern aus den bergen bis zum nordseedeich. zusätzlich sind busse organisiert. noch sind für den sonderzug karten bei www.anti-atom-kette.de erhältlich.
hier noch einige fotos, weitere
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fotografen carl von einem.







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